Mit Hilfe einer für 50 Euro in den USA erworbenen "Goldpaste" "verwandelte" ein Betrüger 1kg-Silberbarren in 1kg-Goldbarren und schaffte es tatsächlich mehrere dieser gefälschten Exemplare zu verkaufen, - auch eine Bank kaufte zunächst den gefälschten Barren als Goldbarren an.
Ärgern wird sich der Betrüger aber vermutlich doch, da er nunmehr zu 5 Jahren Haft verurteilt worden ist. Sicherlich keine Überraschung für den Täter, der bereits über 32 Strafregistereinträge verfügte...
Wegen der Fälschungsgefahr bei Goldbarren kaufen viele Münzhändler Goldbarren nicht oder nur nach ausführlicher Prüfung an. Bei einem Profi sollte ein Betrug relativ schnell auffallen.
Da aber in Krisenzeiten die untereinander tauschen Privatpersonen sicher nicht über teures Prüfgerät verfügen, wird auch dort sicher die fälschungssicherere Anlagemünze mit der aufwändigen Prägung den Vorzug bekommen und Goldbarren auch nur "mit langen Fingern" angenommen werden...
siehe auch:
Neumarkt-Online
Passauer Neue Presse
Chiemgau-Online