Beim letzten G20-Gipfel in Seoul hat sich trotz unterschiedlicher Interessen der teilnehmenden Länder angedeutet, dass eine weltweite Reform der Währungspolitik positiv wäre. Dieser Meinung ist zumindest Jean Pisani-Ferry, Wirtschaftsprofessor der Universität von Paris-Dauphine.
Die Idee zu einer Weltwährungsreform wurde durch China ins Leben gerufen. Konkrete Vorstellungen zur Umsetzung existieren derzeit noch nicht, doch haben bereits alle G20-Staaten ihre Interessenlagen in dieser Hinsicht offengelegt.
Allgemein gibt es das Problem, dass jedes Land bei einer Währungsreform, ihre eigene Inflation und Arbeitslosigkeit auf andere Länder abzuwälzen versucht. Die USA befürchten eine Abwertung ihrer "Weltwährung", dem Dollar . Problematisch sind auch schwankende Geldströme in Schwellenländern.
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