Die Deutsche Bank zahlt in den USA über 550 Mio US$, um eine weitere Strafverfolgung in Sachen "Beihilfe zur Steuerhinterziehung" zu vermeiden. Bei dem mit dem Staat ausgehandelten "Nichtverfolgungsabkommen" räumt die Bank die illegale Steuerspargestaltung ein und muß zukünftig regelmäßig Bericht erstatten und sich verpflichten, diese oder ähnliche Praktiken nicht mehr auszuüben.
Bemerkenswert, daß man sich mit Geld von Straftaten "frei kaufen" kann. Die Deutsche Bank hat in den Vorjahren entsprechende Rückstellungen gebildet, die nunmehr mit der Zahlung aufgelöst werden, sodaß das aktuelle Ergebnis nicht signifikat betroffen wird.
Ein jeder mag sich selber ausrechnen, in welchem Rahmen die Bank "Mist gebaut hat", wenn sie freiwillig bereit ist, 550 Mio zu zahlen :-)
http://www.sueddeutsche.de/geld/steuerst…-frei-1.1039150
Der Unternehmer, der 10 Mio Steuern hinterzieht, geht in den Knast, - die Bank zahlt eine "Nichtverfolgungsprämie" und lächelt. Da sind die Unterschiede.