Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat die Hamburger Sparkasse (Haspa) am Dienstag wegen Datenschutzverletzungen zur Zahlung eines Bußgelds in Höhe von 200.000 Euro verdonnert. Das Geldhaus habe mobilen Finanzberatern zwischen 2005 und 2010 einen zu weitgehenden Zugriff auf Kontodaten von Kunden eröffnet, erläutert Caspar die Entscheidung. In einer "nicht näher bekannten Anzahl von Fällen" hätten die selbständigen Hausbesucher auch ohne Einwilligungserklärung der Kunden Zugang zu deren Finanzinformationen gehabt. Dies sei bankintern bekannt gewesen, da anhand der Logdaten seit 2007 regelmäßig Stichproben der Zugriffe erfolgten.
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Ganz schön blöd, wenn man zu dem Zeitpunkt bei denen Kunde war, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand nach so einem Skandal freiweillig noch bei der HASPA Kunde bleibt!