Bei Massenveranstaltungen, wo Menschen dicht gedrängt in Riesenmengen auftreten und Alkohol oder Drogen im Spiel sind, ist das Verhalten der Menge oder von Gruppen nur schwer einschätzbar.
Nach einem Horrorerlebnis an einem Silvesterabend in Düsseldorf am Rhein, wo zehntausende Menschen am Rheinufer standen und ein paar Verrückte es dann für angebracht hielten, Silvesterraketen horizontal über den Köpfen abzuschiessen und leere Bierflaschen in die Menge zu schmeissen, haben wir für uns beschlossen, solche Massenveranstaltungen zu meiden. Man kommt nicht vor und nicht zurück, - kann die Veranstaltung nicht ohne weiteres verlassen. Wenn die Masse panikartig in eine Richtung läuft, bleibt es fast nicht aus, daß Leute hinfallen und dann überrant werden, weil bereits 2m weiter keiner mehr sieht und weiß, daß dort jemand liegt und einfach schiebt.
In Duisburg waren anscheinend zu viele Leute auf zu kleinem Raum, es ging denen zu langsam und war vermutlich schlecht beschildert, dann haben die einen Ausweg gesucht und wollten Hänge hochklettern, rutschten ab, Menschen stürzten von Wänden, Zäunen, Böschungen, reißen andere mit, fallen in die Menge, schmeissen andere mit um und der nächste läuft drüber, weil er gar nicht ausweichen kann...
Deswegen ist es erforderlich so etwas so gut wie möglich zu organisieren und solche Fälle und Ausweichrouten VOR der Veranstaltung durchzugehen. Hier scheint es Versäumnisse gegeben zu haben. Was die Toten auch nicht wieder lebendig macht.