Die Griechenlandkrise ist noch nicht ausgestanden. Währungskommissar Rehn erwartet einen höheren Deckungsbeitrag der Europäer als zunächst geplant. Die Euro-Staaten erwägen einen Sondergipfel.
Die Rettung Griechenlands wird für die Staaten der Euro-Zone voraussichtlich teurer als bisher geplant. EU-Währungskommissar Olli Rehn sagte am Donnerstag in Davos, für das geplante zweite Hilfspaket werde wohl ein etwas höherer Beitrag des öffentlichen Sektors nötig. Auch ein teilweiser Schuldenerlass durch die Europäische Zentralbank (EZB) und Kreditgeber wie Deutschland ist in der Diskussion.
Das neue Griechenland-Problem wird möglicherweise auch Thema eines Treffens der Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone am Montagabend sein. Ein solches Treffen unmittelbar nach dem offiziellen EU-Gipfel sei nicht ausgeschlossen, hieß es im Umfeld von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy. Allerdings sollen sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy noch dagegen sträuben.
http://www.ftd.de/politik/europa/:schuld…d/60160368.html