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Sunday, November 27th 2011, 4:45pm

Finanzielle Hilfen für Zentralrat der Juden verdoppelt - Neuer Staatsvertrag

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Laut Dieter Graumann wir innerhalb der nächsten Tage, ein neuer Staatsvertrag unterschrieben. Dadurch wird die jährliche finanzielle Hilfe für den Zentralrat der Juden von fünf auf zehn Millionen Euro angehoben. Zuletzt wurden die Hilfen 2008 erhöht.

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Lob und Kritik erntete die Linkspartei im Interview, wegen der antisemitischen Haltung einiger Politiker. Positiv hingegen wurde der Kampf gegen Rechtsextremismus gewertet, vor allem in Ostdeutschland.

Als weitere positive Errungenschaften, wurde die Zusammenarbeit mit den muslimischen Verbänden aufgenommen. Zudem zeigte sich Herr Graumann über die Neonazi-Mordserie schockiert.

Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland kann künftig mit höheren staatlichen Zuschüssen rechnen. In einem neuen Staatsvertrag zwischen der Bundesregierung und dem Zentralrat der Juden werde eine Verdoppelung der finanziellen Zuwendungen garantiert, sagte Zentralratspräsident Dieter Graumann im Interview und zieht eine Bilanz seines ersten Amtsjahres.

epd: Herr Graumann, seit einem Jahr stehen Sie an der Spitze des Zentralrates der Juden. Sie wollen für frischen Wind in der jüdischen Gemeinschaft sorgen. Ist der Mentalitätswechsel gelungen? Wie fällt Ihre bisherige Bilanz aus?
Dieter Graumann: Bilanzsaison beim Zentralrat? Besser geht„s nicht: Denn ganz aktuell haben wir einen enormen Verhandlungserfolg zu verbuchen, den eigentlich größten in der Geschichte des Zentralrats. Wir werden in den nächsten Tagen einen neuen Staatsvertrag unterzeichnen, der uns eine Verdoppelung der bisherigen finanziellen Zuwendung garantiert, von bisher fünf Millionen auf nunmehr zehn Millionen. Ich selbst habe das ganze Jahr über wirklich sehr hart um diesen Erfolg gekämpft - und bin daher sehr froh, und auch ein wenig stolz, dass er mir jetzt auch geglückt ist, zumal in so schwierigen Zeiten. Nun sind wir in der Lage, den Zentralrat und unsere Arbeit zum Wohle des neuen pluralen Judentums in eine ganz neue Ära zu katapultieren. Das ist doch eine stolze Bilanz mit idealem Timing für den Jahrestag meiner Wahl!

Wie ich oft sagte, geht es mir aber auch um einen Perspektivwechsel: Judentum will ich anders, moderner und positiver positionieren. Natürlich ist ein derartiger Mentalitätswechsel ein Prozess, der seine Zeit braucht, aber doch seit 365 Tagen sehr konsequent vorangetrieben wurde. Wir haben es geschafft, innerhalb der jüdischen Gemeinschaft, wie auch außerhalb das Image des „Dauer-Mahners“ sozusagen zu einem positiven „Dauer-Brenner“ hin zu ändern, indem wir auch den ganzen Reichtum an positiven Dimensionen des Judentums, seine herzlichen Traditionen, die vielfältige Kultur ein Stück weit in den Mittelpunkt gestellt haben. Natürlich haben wir uns aber auch weiterhin für das eingesetzt, was uns am Herzen liegt, ob es um das Gedenken der Shoah geht oder wie neuerdings, wenn es gegen den Rechtsterrorismus im Land geht.


Quelle: http://www.domradio.de/aktuell/78085/neu…atsvertrag.html

Wir haben ja genug Geld, zwar nicht mehr für Universitäten oder Kindertagesstätten, aber solange der Zentralrat der Juden weiterhin genug Geld bekommt, damit er auch zukünftig genug über Deutsche schimpfen kann, dann ist ja gut

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Sunday, November 27th 2011, 8:37pm

Welche Rahmenbedingungen haben sich denn geändert, dass plötzlich die Zahlungen verdoppelt werden? Da die Zuwächse beim Gehalt/Lohn in den letzten Jahren kaum gereicht haben, die Inflation aufzufangen, muss es ja schon eine "neue Situation" geben, um zu rechtfertigen, warum in einer Zeit absolut klammer öffentlicher Kassen diese Zuwendungen erfolgen.

Aber vielleicht darf man das gar nicht mehr fragen in diesem Staat? Ist bestimmt schon "antisemitisch" angehaucht, wenn man diese Zuwendungen hinterfragt.