In der Schuldenkrise könnte die EZB Geld drucken und die Verbindlichkeiten verschwinden lassen. Der Wert des Euro bliebe auf der Strecke.
Europa, so scheint es, hat diese Woche den Rubikon überschritten. Wie für Caesar, als er 49 vor Christus den gleichnamigen Fluss passierte, wird für die Währungsunion nichts mehr so sein wie vorher.
Was als Schuldenkrise begann, hat sich so zugespitzt, dass es für die Politik kein Zurück mehr gibt. Allenthalben beginnen Banken und Regierungen, Notfallpläne zu schreiben für den Fall, dass die Euro-Zone kollabiert. Denn die Anleger wollen keine Anleihen mehr.
http://www.welt.de/finanzen/article13736…-auffrisst.html
Fest steht: Alle Maßnahmen, die die Europäer von nun an noch ergreifen können, um die europäischen Institutionen zu retten, müssen radikal sein. Auf der Strecke bleiben könnte der Wert unseres Geldes. In der Existenzkrise des Euro hat monetäre Stabilität keine starke Lobby mehr. Die Ersparnisse der Bürger stehen auf dem Spiel. Für die Anleger wird es Zeit, sich viel grundsätzlicher mit dem Thema Geld und Geldwert auseinanderzusetzen.