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Thursday, September 29th 2011, 10:22am

Wer sind die Heuchler die Banken oder die Politiker?

Immer wieder wird von den Politikern behauptet die Banken sind schuld, an den Staatsverschuldungen erkennt man jedoch die wirklich Schuldigen. Nun will man der Finanzwirtschaft einen Zwangswirtschaft wie zu Hitlers Zeiten verordnen, wozu? Zum eintreiben von Geld um die eigene Mißwirtschaft zu verdecken. Verlangten doch die Politiker ständig mehr Kredite von den Banken bis nichts mehr ging. Nun spielen sie sich als Kreditgeber auf. Wohlwissenddas sie der Bevölkerung in die Tasche greifen. Wer war nun 1989 pleiter BRD oder DDR die Staatsverschuldung pro Kopf war im Westen jedoch 20x höher.

Wie war das doch in der Wirtschaftskrise 1928 - 1933, da wurden die Geldleinlagen der Sparer blockiert.

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftskrise

Auszugszitate: Instabilität des internationalen Kreditmarktes. ### Sollten die ausländischen Gläubiger ihr Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit der Banken verlieren und die kurzfristigen Kredite einmal nicht verlängern, drohte sofort ein empfindlicher Devisenmangel bis hin zur Illiquidität ### ###

Im Frühjahr 1931 geriet nun die Österreichische Creditanstalt in Schwierigkeiten, die sich bei der Übernahme der Bodenkreditanstalt übernommen hatte. Zeitgenossen vermuteten, dahinter stünde die französische Regierung, die so den Plan einer deutsch-österreichischen Zollunion hätte torpedieren wollen. Obwohl solche Manipulationen tatsächlich in der französischen Regierung diskutiert wurden, konnte nicht nachgewiesen werden, dass sie verantwortlich war für den Krach der Creditanstalt, die am 11. Mai 1931 ihre Zahlungsunfähigkeit erklärte. Das bedeutete nicht nur für Österreich, sondern für ganz Mitteleuropa den Beginn einer Finanzkrise.[2]) ### ### Devisen im Wert von mehreren Milliarden RM wurden abgezogen, und nachdem im Juli 1931 eine der Berliner Großbanken illiquide geworden war, kam auch noch ein massenhafter Ansturm der Bevölkerung auf die Banken hinzu. Diese mussten am 13. Juli 1931 ihre Zahlungen einstellen. Die Kreditorenbeträge sanken im Juni/Juli um 21,4 %. Um die Bankenkrise zu überwinden, wurden die Banken für mehrere Tage geschlossen und der Kontrolle der Regierung unterstellt. Auch die Börse blieb monatelang geschlossen – Kredite und Neuinvestitionen waren so monatelang unmöglich. ### ### Gleichfalls krisenverschärfend wirkten die Maßnahmen, die Reichskanzler Heinrich Brüning ergriff. Dabei ging er von der Notwendigkeit aus, den Reichshaushalt ausgeglichen zu halten, da der Kapitalmarkt zur Finanzierung eines Defizits nicht zur Verfügung stand. In mehreren Notverordnungen wurden durch Kürzung von Löhnen und Gehältern im öffentlichen Dienst sowie durch Beendigung aller öffentlichen Bauvorhaben die Staatsausgaben gesenkt, durch Steuererhöhungen sollten die Einnahmen erhöht werden. Diese Austerity-Politik verstärkte aber die Deflation und wirkte sich drosselnd auf die Konjunktur aus, sodass das angestrebte Ziel einer nachhaltigen Konsolidierung des Haushalts nicht erreicht wurde. Im Dezember 1931 ging die Regierung zu einer aktiven Deflationspolitik über und senkte per Notverordnung alle Preise, Löhne und Mieten. Damit hoffte sie, den Export anzukurbeln und die Reinigungseffekte der Krise zu beschleunigen, sodass Deutschland als erstes Land die Depression überwinden würde. ### ###

http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/indus…rise/index.html

Auszugszitate: Viele Menschen erkannten nur im Freitod einen Ausweg aus ihrer existenziellen Not. Andere versuchten durch Heimarbeit, Hausieren und Tauschgeschäfte, den täglichen Überlebenskampf zu gewinnen oder zogen als Straßenmusikanten von Haus zu Haus. Für unzählige Frauen war Prostitution der letzte Ausweg.

http://www.n-tv.de/politik/Kontensperre-…icle123914.html

Auszugszitate: Mit dem Einfrieren von Bankkonten will die Regierung in Uruguay die rasante wirtschaftliche Talfahrt des Landes stoppen. Der Senat in Montevideo billigte am Sonntag ein entsprechendes Notgesetz, das noch am selben Tag im Abgeordnetenhaus endgültig verabschiedet werden sollte.

Am vergangenen Dienstag hatte Uruguay seine Banken geschlossen, um die seit Wochen anhaltende Kapitalflucht zu stoppen.

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Thursday, September 29th 2011, 10:28am

Ich weiß nicht, woher...

...ich weiß nicht woher Großteile der Bevölkerung immer noch die Sicherheit nehmen, daß so etwas wie eine Währungsreform oder Bankenschliessungen nicht nochmal kommen kann :-)

Die denken zum größten Teil "Hatten wir ja schon mal, war ne ganz andere Zeit, kann heut nicht mehr passieren..."

Das dürfte aber falsch sein...

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Thursday, September 29th 2011, 11:35am

Kapiert haben das bisher nur zwei Bevölkerungsteile

Gold & Silber Anleger

Bankkunden die Ihr gesamtes Erspartes bereits durch falsche Beratung verloren haben. Schiffsfonds, Immo-Fonds, Lehmann ...
- Eine Goldmine ist ein Loch auf dem ein Lügner sitzt.
- Wenn du im Sarg liegst, haben sie dich das letzte Mal reingelegt!

4

Thursday, September 29th 2011, 2:52pm


...ich weiß nicht woher Großteile der Bevölkerung immer noch die Sicherheit nehmen, daß so etwas wie eine Währungsreform oder Bankenschliessungen nicht nochmal kommen kann :-)

Die denken zum größten Teil "Hatten wir ja schon mal, war ne ganz andere Zeit, kann heut nicht mehr passieren..."

Das dürfte aber falsch sein...


Dazu fällt mir nur eines ein... "Geschichte wiederholt sich eben immer wieder"
Wirtschaftskrisen erkennt man daran, dass die Bevölkerung aufgefordert wird, Vertrauen zu haben.

Wer an die Möglichkeit eines ständigen Wirtschaftswachstums glaubt,
ist entweder ein Narr oder ein Ökonom.