PFLICHT!
Unbedingt lesen
http://www.ftd.de/it-medien/medien-inter…n/60090812.html
Als die Schwarzgelder der CDU aufflogen, haben wir 2001 einen Schweizer "Titanic"-Praktikanten in der CDU-Zentrale anrufen lassen. Er hat gesagt, er sei von der Credit Suisse und es gäbe da ein Konto, 10 Mio. Schweizer Franken, das jetzt auslaufen würde. Ob das Geld wieder angelegt werden sollte oder ob die CDU das Geld wiederhaben möchte. Die sind dann furchtbar nervös geworden, und wir haben einen Kontoauszug gebastelt und den der CDU gefaxt. Am nächsten Tag haben wir uns mit Eckart von Klaeden, damals Parlamentarischer Geschäftsführer, und mit Willi Hausmann, damals CDU-Bundesgeschäftsführer, in Luzern vor der Credit-Suisse-Filiale getroffen. Ich hatte einen Aktenordner mit "CDU Schwarzgeld"-Aufdruck in der Hand, und wir haben Fotos gemacht. Damals wurde mir klar, dass Parteien und Banken unseriös sind. Und Schwarzgelder auch.